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23.11.2017 : 8:08 : +0100

Krieg um die Alpen



Der größte Konflikt in den Alpen entspannte sich während des Ersten Weltkrieges in den Jahren 1915 bis 1918. Erstmals in der Geschichte waren viele tausend Soldaten dauerhaft in den Hochalpen versammelt, die im Sommer wie im Winter dort oben lebten und kämpften. Dieses Buch verfolgt die Besonderheiten und theoretischen Grundlagen des Hochgebirgskrieges und stellt die Anforderungen, mit denen die Soldaten in dieser Fels- und Eisregion konfrontiert wurden, heraus.

Der geographische Schwerpunkt ist Tirol und die Region von der Schweizer Grenze bis hin zu den Julischen Alpen. Die Hochgebirgsfront darf aber nicht isoliert betrachtet werden. Interdependenzen mit den Kämpfen entlang des Isonzoflusses werden ebenso einkalkuliert. Es werden nicht nur die komplizierten politischen Verwicklungen behandelt, die zum italienischen Kriegseintritt führten, sondern auch die Kampfhandlungen selbst, die Truppenformationen der beteiligten Mächte sowie das Leben und Leiden der Soldaten.
Erstmalig wird in diesem Buch der Einmarsch deutscher Truppen in Tirol als Reaktion auf den österreichisch-italienischen Waffenstillstand 1918 wissenschaftlich bewertet. Ein umfangreicher Dokumentenhang sowie Karten- und Bildmaterial und eine ausführliche Bibliographie runden das etwa 715 seitige Werk ab.

Alexander Jordan: Krieg um die Alpen. Der Erste Weltkrieg im Alpenraum und der bayerische Grenzschutz in Tirol (= Zeitgeschichtliche Forschungen; Bd. 35), Berlin: Duncker & Humblot 2008, 715 S.

ISBN 978-3-428-12843-3, EUR 68,00

Überall im Buchhandel erhältlich.

Weitere Details beim Verlag Duncker&Humblot, siehe auch hier

 

 

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